Studium 1
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Geprüfte/r Betriebswirt/in (HwO)

Von Führungskräften im Handwerk, wird wie in kaum einem anderen Wirtschaftszweig, ein umfassendes Managementwissen verlangt.

Ingrid Lehr-Binder
Leiterin Bereich Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung, Fort- und Weiterbildung und Berufsorientierung

Tel. 0721 1600-403
Fax 0721 1600-59403

Allgemeine Informationen

In der Aufstiegsfortbildung „Geprüfte/r Betriebswirt/in (HwO)“ lernen Führungskräfte von Morgen das Werkzeug für eine nachhaltige, eigenständige und –verantwortliche Unternehmensführung kennen. Vermittelt werden vor allem strategisches Denken, ein vertieftes betriebswirtschaftliches Verständnis, mehr Sicherheit für Unternehmensentscheidungen und aktuelle Führungstechniken.

Die Verbindung von Fachkompetenz, Methodenkompetenz und Sozialkompetenz mit Praxiswissen macht die Fortbildung besonders geeignet für Berufspraktiker.





Ihr Nutzen

Der geprüfte Betriebswirt (HwO) ist ein bundesweit anerkannter Abschluss und der höchste formale Fortbildungsabschluss im Handwerk.

Im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) wurde der „Geprüfte Betriebswirt nach der Handwerksordnung“ der Stufe 7 zugeordnet und ist somit dem Master-Abschluss in der akademischen Bildung gleichwertig. Auch international ist er angesehen und kann ein Türöffner sein.

Ein erfolgreicher Karriereweg ist sicher. Sei es in der Unternehmensführung im eigenen Betrieb oder als Angestellter. Weitere Möglichkeiten sind die Gründung oder die Übernahme eines Handwerksunternehmens.





Zielgruppe

Die Qualifikation richtet sich an Führungskräfte kleiner und mittlerer Unternehmen, wie Handwerksmeister, Führungskräfte und an mitarbeitende Unternehmerfrauen. Grundsätzlich sind alle Inhaber/innen eines Meisterbriefs (Handwerks- oder Industriemeister) zugelassen.

Zugelassen sind auch Interessenten, die eine Fortbildungsprüfung zum Fachwirt oder Fachkaufmann, geprüften Fachmann/-frau für kaufmännische Betriebsführung (HwO) beziehungsweise eine vergleichbare kaufmännische Fortbildungsprüfung nach dem Berufsbildungsgesetz abgelegt haben.

Außerdem kann zugelassen werden, wer über den Nachweis von Berufserfahrung mit gleichwertigen kaufmännischen und rechtlichen Kenntnissen entsprechend zur Meisterprüfung verfügt.





Inhalte

Schwerpunkte in der Fortbildung sind die Entwicklung von Führungskompetenzen und das Thema Strategieentwicklung.

Dazu gehören u. a. Kenntnisse der strategischen Planung und operativen Steuerung eines Betriebes, gemäß Rahmenlehrplan in vier Qualifikationsbereiche untergliedert:

Unternehmensstrategie

  • Volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen bewerten
  • Rechtliche Rahmenbedingungen bewerten
  • Unternehmensstrategie planen

Unternehmensführung

  • Unternehmensführung und –organisation gestalten
  • Rechnungswesen im Unternehmen gestalten sowie Finanzierung und Liquidität sichern
  • Marketingkonzept und Kundenmanagement umsetzen
  • Wertschöpfung optimieren

Personalmanagement

  • Personal planen und gewinnen
  • Personal führen und entwickeln

Innovationsmanagement

  • Projektarbeit
  • Präsentation
  • Fachgespräch




Aufstiegs-BAföG



Wo kann das Aufstiegs-BAföG beantragt werden?

Förderanträge sind an die zuständigen Stellen zu richten. Die zuständigen Stellen sind in der Regel die kommunalen Ämter für Ausbildungsförderung bei den Kreisen und kreisfreien Städten an Ihrem ständigen Wohnsitz.



Wer wird gefördert?

Handwerker, die sich auf die Prüfung zum Meister und andere Fortbildungsabschlüsse im Handwerk vorbereiten, können Aufstiegs-BAföG beantragen. Voraussetzung ist eine nach der Handwerksordnung (HwO) oder dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannte abgeschlossene Erstausbildung oder ein vergleichbarer Berufsabschluss.  Informieren Sie sich, denn nicht nur Übung macht den Meister, sondern auch die finanzielle Unterstützung durch das AufstiegsFortbildungsFörderungsgesetz (AFBG).



 www.aufstiegs-bafoeg.info

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